0800 306 550 00
Mo bis Fr 9:00 - 17:00 Uhr

Finden Sie einen Pflegedienst in Ihrer Nähe.


Forschungs- und Entwicklungsprojekt

AnEffLo

Als Praxispartner beim Forschungs- und Entwicklungsprojekt AnEffLo (Anti-Effizienzlogiken) wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der EU gefördert. Die These des Projektes lautet: „In der Pflege sind die Menschen, ihre Emotionen und Beziehungen wichtiger als Effizienz.“

Forschungs- und Entwicklungsprojekt

AnEffLo

Als Praxispartner beim Forschungs- und Entwicklungsprojekt AnEffLo (Anti-Effizienzlogiken) wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der EU gefördert. Die These des Projektes lautet: „In der Pflege sind die Menschen, ihre Emotionen und Beziehungen wichtiger als Effizienz.“

Anti-Effizienzlogiken

Reflexiv-nachhaltige Perspektiven auf Interaktionsarbeit am Beispiel Pflege

Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt AnEffLo werden digitale Anwendungen entwickelt, in denen es gerade nicht allein um Effizienzoptimierung geht, sondern vielmehr »weiche Faktoren«, wie Vertrauen, Beziehungsqualität oder gegenseitiges Miteinander. Es sollen Wissen, Perspektiven und Ansprüche aller Beteiligten in die Technikgestaltung einfließen, um Zufriedenheit sowohl von Pflegefachkräften als auch von Patient*innen zu erhöhen, Organisationsprozesse zu vereinfachen und die Versorgungsqualität zu verbessern.

Dies wird mit drei digitalen Anwendungen realisiert: einer App-basierten Sympathiebewertung, einer Emotionserkennungs-App und einem Instrument für ein reflexives Pflegemanagement.

Die Idee dahinter: Sympathie als Grundlage der Versorgungsplanung

Pflegebedürftige und Pflegefachkräfte können gegenseitig mittels App angeben, wie sympathisch sie sich finden. Dieser gegenseitige »Sympathiefaktor« wird, so weit wie möglich, bei der Versorgungsplanung berücksichtigt. Dadurch kann es zu einer besseren »Passung« zwischen Pflegebedürftigen und Pflegefachkräften kommen. Dabei werden unterschiedliche Faktoren ausgewertet:

  • Persönliche Arbeitszeitpräferenzen der Pflegekräfte
  • Anonymität bei der Bewertung
  • Auswertung des Sympathiefaktors

Für uns zählt, wie Sie sich fühlen!

Im Rahmen der Studie soll nicht nur die Pflegequalität verbessert werden, sondern auch die Gefühle der Patient*innen sollen mit einbezogen werden. Die EMO-App wird operational in unsere „sympatisch-App“ integriert. Dadurch kann die Versorgungsplanung an die Stimmungslage der Patient*innen angepasst werden. Im Laufe des Forschungsprojektes hilft uns eine kleine Anwendergruppe zu lernen, die Stimmungslage der Klient*innen zuverlässig zu erfassen.

Das Projekt

Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)
Forschungsprogramm: Zukunft der Arbeit »Arbeiten an und mit Menschen«
Projektlaufzeit: April 2020 bis März 2023

Ein Projekt der Zeppelin Universität Friedrichshafen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Minnt (Unterhaching) und DEUTSCHEFACHPFLEGE.