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Veränderungen im Süden
der Deutschen Fachpflege Gruppe

Frau tippt auf Tablet

Digitalisierung der Intensivpflege – Region Süd-West macht vor, wie es geht

Unser Alltag wird zunehmend digitaler. Schon heute ist digitale Technik und Kommunikation nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken und der technologische Fortschritt schreitet beständig voran. Auch die Region Süd-West der Deutschen Fachpflege Gruppe ist deshalb fest davon überzeugt, dass die Digitalisierung nicht nur unser Privatleben bereichern kann, sondern auch große Chancen für die professionelle Pflege bereithält. Wenn wir das Potenzial moderner Technologien gezielt einsetzen, können wir unsere pflegerische Arbeit noch effizienter und effektiver gestalten und so die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter*innen und die Versorgung unserer Klient*innen verbessern. Deshalb wollen wir nach und nach die digitale Pflegedokumentation in unseren Unternehmen etablieren. Den Anfang hat bereits die VIP Vitale Intensiv Pflege GmbH gemacht.

Alle Bereiche der Intensivpflege profitieren von der Digitalisierung

Nahezu alle Bereiche der Intensivpflege lassen sich durch den Einsatz digitaler Technologien optimieren. In der jüngeren Vergangenheit gab es bereits vielversprechende Projekte in den Feldern Robotik, Informations-, Kommunikations- und Assistenztechnologie. Roboter werden momentan zum Beispiel zur Beförderung von Lebensmitteln, Wäsche oder Abfällen verwendet. Doch hier ist Potenzial noch nicht erschöpft: Auch bei pflegenahen Tätigkeiten wie dem Heben oder der Beförderung von Klient*innen können Roboter unterstützend wirken. Insbesondere im Umgang mit Demenz sind auch sozial-interaktive Roboter vorstellbar. Zu den Assistenztechnologien zählen verschiedene Formen von Sensoren, die beispielsweise Stürze erkennen und Hilfe rufen, oder die Vitalwerte der Pflegebedürftigen automatisch erfassen und überwachen.

Die Zukunft der Pflegedokumentation ist digital

Bei den möglichen Einsatzfeldern digitaler Technik in der Intensivpflege sind der Vorstellungskraft keine Grenzen gesetzt. Der Digitalisierungsprozess der Pflege steht schließlich gerade erst am Anfang. Aber gerade die Kommunikation und Dokumentation wird durch technische Hilfsmittel erheblich vereinfacht. Eine korrekte und nachvollziehbare Erfassung der geplanten und umgesetzten Pflege ist unumgänglich. Aber das bedeutet nicht, dass der Aufwand, den die Dokumentation in Anspruch nimmt, hoch sein muss. Durch den Einsatz digitaler Technik können die Klient*innen-Daten schneller und einheitlicher erfasst werden. Gleichzeitig können die Daten auf diese Weise allen an der Pflege Beteiligten unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Die Abstimmung zwischen Pflegefachkräften, Therapeut*innen und ärztlichen Fachpersonal erfolgt so reibungslos und kann passgenau auf alle Klient*innen individuell abgestimmt. Die VIP Vitale Intensiv Pflege GmbH ist in diesem Bereich bereits sehr fortschrittlich. Andreas Morman, aus der Leitungsebene, erzählt: „Mittlerweile ist die Umstellung auf die mobile Dokumentation auch in der Einzelversorgung vollzogen. Doch das ist erst der Anfang. In Zukunft wollen wir den Einsatz digitaler Technik in der Region noch weiter steigern. Wir wollen die Digitalisierung der VIP Vitale Intensiv Pflege GmbH nicht stagnieren lassen, sondern weiter ausbauen.“

Die digitale Dokumentation verbessert Pflege nachhaltig

Die Daten, die auf digitalem Wege erhoben und gespeichert werden, können für die nachhaltige Verbesserung der Pflege von entscheidender Bedeutung sein. Sie ermöglichen es den Pflegeeinrichtungen der Region Süd-West, die Dienstpläne und die Arbeitsorganisation an den tatsächlichen Bedürfnissen der Klient*innen zu orientieren. Hinzu kommt, dass die gewonnen Daten eine Grundlage für Forschung und Innovation im Pflegebereich darstellen.

Je größer die Datenmenge, desto verlässlicher fallen die Forschungsergebnisse aus und desto besser können wir unsere Klient*innen pflegen. Im Bereich der Bildung können digitale Pflegedokumentationen ebenfalls verwendet werden. Steht Studierenden und Auszubildenden eine Vielzahl an Pflegehistorien zur Verfügung, können sie aus den Erfahrungen ihrer Kolleg*innen besser lernen.
Damit der digitale Wandel in der Pflege funktioniert und auch für die Kolleg*innen in der aktiven Pflege der Mehrwert entsteht, den wir uns wünschen, sind hier entsprechende Bildungsangebote von Nöten. Andreas Morman berichtet: „Ich habe bemerkt, dass einige Mitarbeiter*innen im Umgang mit der neuen Technik noch Probleme haben – sowohl was die Hardware als auch was die Software betrifft.“ Der Region Süd-West ist es daher sehr wichtig, dass niemand durch die neuen Technologien abgehängt wird. Auch die VIP Vitale Intensiv Pflege GmbH nimmt die Schwierigkeiten ihrer Mitarbeiter*innen ernst und will deshalb passgenaue Schulungen anbieten.

Digitale Technik kann Menschlichkeit nicht ersetzen

Durch die Zusammenführung aller relevanten Daten in einer digitalen Kartei wird zum einen die Behandlung, Therapie und die Pflege verbessert. Zum anderen sparen unsere Pflegekräfte durch die digitale Unterstützung viel Zeit. Diese zusätzliche Zeit soll unsere Mitarbeiter*innen entlasten und auch unseren Klient*innen zugutekommen. Die Deutsche Fachpflege Gruppe ist zwar von dem großen Mehrwert digitaler Technik überzeugt, doch gute Pflege ist mehr als die optimale medizinische und pflegerische Versorgung. Roboter, Sensoren und Datenverarbeitungsprogramme können die Pflege verbessern, aber niemals die zwischenmenschliche Nähe ersetzen, die den Unterschied macht. Unser Ziel ist es, eine ganzheitliche Pflege anzubieten, die unsere Klient*innen optimal versorgt und ihnen gleichzeitig das Gefühl von Geborgenheit und Wertschätzung vermittelt. Wir wollen uns die moderne Technologie zu Nutze machen, um am richtigen Ende Zeit zu sparen, die wir dann für ein nettes Gespräch oder eine gemeinsame Aktivität mit unseren Klient*innen aufwenden können. Wenn wir sie richtig nutzen, macht die Digitalisierung die Pflege besser und auch menschlicher.