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Unser Überleitungsmanagement
in der Region Süd-Ost

Die Überleitung aus der Klinik entscheidet über die weitere Versorgung und letztlich auch über das Schicksal eines schwerstkranken Menschen. Die Deutsche Fachpflege Gruppe & Bonitas Holding hat ein strukturiertes Überleitungsmanagement, welches vielfältige Ziele verfolgt. Unter anderem die Gewährleistung der Versorgungskontinuität und die Vermeidung von Rehospitalisierungen.

Ein Job, viele Schnittstellen

An der Überleitung sind viele Schnittstellen beteiligt. In der Klinik sind es Pflegekräfte, behandelndes ärztliches Fachpersonal, Sozialarbeiter*innen, Fallmanager*innen, Therapeut*innen (Atmungs-, Ergo-, Physiotherapeut*innen und Logopäd*innen). Außerklinisch gehören zum Versorgerteam die Provider, Kranken- und Pflegekassen, Sozialämter, Haus- & Fachärzt*innen, niedergelassene Therapeut*innen und insbesondere der übernehmende Pflegedienst oder eine Pflegeeinrichtung.

Bei der Deutschen Fachpflege Gruppe & Bonitas Holding koordinieren und beraten hier die Überleitungsmanager*innen der Regionen. Vielfach kommen sie selbst aus der Pflege und kennen die Bedarfe, je nach Pflegegrad oder Schwere der Beeinträchtigung, oder sie sind ausgebildete Case Manager*innen mit anerkanntem Abschluss der Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC). Derzeit gibt es 19 Überleitmanager*innen, die für die Gesellschaften der DFG & Bonitas Holding tätig sind.

Sie nehmen innerhalb von 24h den Erstkontakt auf und zeigen die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten in den Gesellschaften. Hier wird, zusammen mit den Pflegedienstleitungen der Gesellschaften, umgehend eine schnelle und unkomplizierte Lösung für eine vorübergehende oder auch langfristige Versorgung gesucht. Für die Deutsche Fachpflege Gruppe & Bonitas Holding steht das Ziel, den Betroffenen einen guten Start in ihrem neuen Lebensumfeld zu ermöglichen, an oberster Stelle. Gleichzeitig wird bereits bei der Entlassung geprüft, wie schnell der oder die Entlassene wieder eigenständig leben kann.

Das ist das Team Süd-Ost

Das Team Südost besteht seit Januar 2020. Die drei Kolleg*innen, Franziska Trettner, Andreas Ryczek und Brigitte Walter unterstützen die Gesellschaften in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen. Frau Trettner ist Krankenpflegerin und hat zusätzlich eine Qualifikation als Case Managerin, welche sie in das Team mit einbringt.

Herr Ryczek kommt aus der Altenpflege und bringt seine jahrelange Erfahrung aus verschiedenen Positionen in der außerklinischen Intensivpflege mit. Frau Walter hat ebenfalls eine Ausbildung als Krankenpflegerin und komplettiert das Team mit ihrer Erfahrung aus der Homecare Versorgung bei verschiedenen Anbietern.
Das Überleitungsmanagement setzt während des Entlassungsprozesses an beliebiger Stelle ein. Vom Erstkontakt, zur Erstberatung, zur WG- Besichtigung und bis hin zur konkreten Überleitung der Klient*innen. In der Region Südost koordinieren sie über 300 Versorgungsplätze von 7 Gesellschaften der Deutschen Fachpflege Gruppe & Bonitas Holding. Da die Anfragen immer über verschiedene Kanäle eingehen, was in bestimmten Regionen auch zu Überschneidungen zwischen den einzelnen Gesellschaften führt, berät sich hier immer der/die Überleitungsmanager*in und die zuständige Pflegedienstleitung der Gesellschaft. Nachdem Erstkontakt kann ein erstes Versorgungsangebot an den Klienten und seine Angehörige unterbreitet werden.
Zur täglichen Arbeit der Überleitungsmanager*innen gehören eine Vielzahl von Telefonaten mit Klient*innen/ Angehörigen und Netzwerkpartnern. In der Beratung ist eine klare und professionelle Kommunikation sehr wichtig, gleichwohl müssen Angebote verbindlich sein. Ein Großteil der Arbeitszeit verbringen die ÜLM auch mit Netzwerkpflege und Netzwerkausbau. Es gibt regelmäßige Telefonate, Postsendungen oder persönliche Treffen mit Netzwerkpartnern (Kliniken, Sozialdienste, Ärztliches (Fach-)personal, Beratungsstellen), um unser vielfältiges Versorgungsangebot und die Konzepte vorzustellen.
Da die Überleitungsmanager*innen über 300 Versorgungsplätze koordinieren und auch dazu beraten, sind ein regelmäßiger Austausch und Absprachen mit den Pflegedienstleitungen sehr wichtig. Hierzu gibt es feste Termine mit den Kollegen*innen und auch mit den Geschäftsführern der Gesellschaften zu Anfragen, Belegung, Mitarbeiter*innensituation und Akquise. Alle Anfragen und Abläufe werden mit Hilfe eines CRM- System dokumentiert.

Ein Beitrag von Franziska Trettner