Danas Weg zur PDL
Wo ein Wille ist

Wenn von Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der DEUTSCHENFACHPFLEGE gesprochen wird, ist der Weg von Dana Fedler und ihrer Pflegedienstleitung Manuela Rüter bei der bipG Berlin ein gutes Beispiel dafür, was mit Einsatz, Unterstützung und dem richtigen Zeitpunkt möglich ist.
Dana Fedler (49) ist seit dem 1. Januar 2025 wieder bei der bipG. „Wieder“, weil sie das Unternehmen schon von früher kennt: Bereits 2015 war sie in einer Kinderversorgung tätig. Als diese Versorgung sich auflöste, trennten sich die Wege zunächst. Dana wechselte in einen Pflegedienst der Alten- und Krankenpflege, der Kontakt zur bipG blieb aber bestehen. Anfang 2025 kam dann die Rückkehr – dieses Mal nach Berlin.
Zunächst startete Dana klassisch in der Pflege. Schon nach kurzer Zeit übernahm sie mehr Verantwortung: als übergeordnete Teamleitung war sie gleich mehreren Teams zugeordnet und konnte erste Führungserfahrung sammeln, etwa durch das Delegieren von Aufgaben und das Begleiten der Kolleg*innen im Alltag. „Da lernt man schnell, den Überblick zu behalten und kleine Dinge zu verteilen, ohne den Draht zur Praxis zu verlieren“, beschreibt sie diese Phase.
Im Mai 2025 schloss Dana erfolgreich die Weiterbildung zur Pflegeexpertin ab und arbeitete anschließend in weiteren Teams – immer in enger Zusammenarbeit mit Pflegedienstleitung Manuela Rüter. Ab Herbst folgte der nächste Schritt: das Trainee-Programm zur Pflegedienstleitung, mit Unterricht an zwei Abenden pro Woche. „Der Pflegeexperte ging über vier Monate, die PDL-Weiterbildung dann ab September – mit Unterricht an zwei Abenden in der Woche. Vorher habe ich meine Arbeiten hier erledigt“, beschreibt Dana die Belastung.
Parallel übernahm sie bereits Verantwortung als stellvertretende Leitung. Inzwischen hat sie die Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen und ist heute selbst Pflegedienstleitung – weiterhin in enger Abstimmung mit Manuela: „Die PDL ist für mich etwas komplett Neues. Es ist sehr herausfordernd, aber macht sehr viel Spaß und ist für mich noch einmal etwas ganz anderes“, sagt sie. „Dafür möchte ich dir danken“, richtet sie sich an Manuela, die für sie Mentor geblieben ist – ein besonders „starker Mentor“.
Manuela Rüter ist seit 14 Jahren bei der bipG und als Pflegedienstleitung in Berlin tätig. Lange Zeit hat sie den Bereich nahezu alleine verantwortet. „Irgendwann war klar, dass das in dieser Form nicht mehr machbar ist“, erzählt sie. Also begann die Suche nach Unterstützung. Dass sich daraus die heutige Konstellation mit Dana ergeben würde, war zunächst eher Zufall: „Wir sind ins Gespräch gekommen, haben das nach und nach vertieft und nach der Besprechung der Einzelheiten hat Dana sich für diesen Weg entschieden.“
Beeindruckt zeigt sich Manuela vor allem von der Konsequenz, mit der Dana ihre Entwicklung verfolgt hat: „Ein Vollzeitberuf, nebenbei die Fortbildung, eine neue Leitungsfunktion und dazu noch Familie und das alles in dieser kurzen Zeit – das ist eine große Leistung“.
Neben der fachlichen Weiterentwicklung ist für Manuela vor allem die persönliche Veränderung sichtbar: „Ihre Persönlichkeit – sie ist viel selbstbewusster geworden. Wenn Herausforderungen anstehen, geht sie heute ganz anders damit um. Vieles macht sie gefühlt im Schlaf und mit deutlich weniger Kopfzerbrechen, unabhängig vom Fachlichen.“ Dana selbst beschreibt es so: „Ich habe mich positiv verändert.“ Und sie ist überzeugt: „Es kann jede*r schaffen – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“
Trotz der bereits erreichten Position sieht Dana ihren Weg nicht als abgeschlossen. Sie möchte „weitermachen, besser und genauer werden“ und hat ein klares Bild: „Wenn ich so weitermache wie jetzt, dann ist es Ziel, in ein paar Jahren so dazustehen, wie Manuela es heute ist.“ Gleichzeitig bleibt ihr wichtig zu wissen, dass Manuela weiterhin im Hintergrund da ist: „Ich bin dankbar, dass sie da im Background ist. Dann wird es noch besser. Es verändert sich, es wird mehr – und ich freu mich drauf.“