Im Garten des Kinderhauses Lancelot in Ibbenbüren steht seit Kurzem eine neue Rollstuhlschaukel. Sie ermöglicht den dort lebenden Kindern und jungen Erwachsenen ein gemeinsames Schaukelvergnügen – und schafft damit eine weitere Möglichkeit für Begegnung, Bewegung und Teilhabe.
Die Idee für das Projekt entstand vor rund zwei Jahren. Das Kinderhaus Ibbenbüren erhielt damals eine Spendenanfrage eines örtlichen Autohauses. Aus der ersten Unterstützung entwickelte sich schließlich der Wunsch, eine Rollstuhlschaukel für das Kinderhaus Lancelot anzuschaffen.
Ein Netzwerk macht einen Wunsch wahr
Ein Jahr lang sammelte das Team des Kinderhauses Lancelot Spenden für die Umsetzung. Zahlreiche Unterstützer*innen beteiligten sich: Unternehmen, Privatpersonen, Familienzentren, Gemeinden, die Sparkasse Ibbenbüren, Löwenstein Medical sowie Menschen, die mit Nachlassspenden geholfen haben.
So entstand ein starkes Netzwerk, das gemeinsam rund 21.500 Euro für Anschaffung, Aufbau und Zuwegung der Schaukel ermöglichte. Der Karlsson e. V. konnte die Rollstuhlschaukel anschaffen und dem Kinderhaus Lancelot zur Nutzung zur Verfügung stellen.
Am vergangenen Samstag wurde die neue Schaukel offiziell eingeweiht. Neben Spender*innen, Angehörigen und weiteren Gästen waren auch Thomas Knells, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren, sowie Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, vor Ort.
Die Rollstuhlschaukel ist weit mehr als ein Spielgerät. Sie schafft gemeinsame Erlebnisse, ermöglicht Bewegung und macht Teilhabe im Alltag unmittelbar spürbar. „Unser herzlicher Dank gilt allen Menschen und Organisationen, die dieses Projekt unterstützt und damit möglich gemacht haben“, sagt Jan-Felix Hadasch vom Kinderhaus Lancelot und Karlsson e.V.“.
