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Qualitätsmanagement

FmB-Fachteam

Ein Fachteam für medizinische Behandlungspflege unterstützt Kolleg*innen in den Wohngemeinschaften für Intensivpflege vor Ort und per Telefon mit seiner Expertise. Fachteams dieser Art wurden 2021 nach und nach in allen Regionen der DEUTSCHENFACHPFLEGE etabliert.

Qualitätsmanagement

FmB-Fachteam

Ein Fachteam für medizinische Behandlungspflege unterstützt Kolleg*innen in den Wohngemeinschaften für Intensivpflege vor Ort und per Telefon mit seiner Expertise. Fachteams dieser Art wurden 2021 nach und nach in allen Regionen der DEUTSCHENFACHPFLEGE etabliert.

Fachteam für medizinische Behandlungspflege

Das FmB-Fachteam bei der DEUTSCHENFACHPFLEGE

Aufgrund der zunehmend komplexeren Versorgungsstrukturen in der außerklinischen Intensivpflege und der hohen Multimorbidität der Klient*innen, verbunden mit den immer höher werdenden Qualitätsanforderungen der Kostenträger und der Gesetzgebung (GKV-IPReG), spielt die Bildung solcher Fachteams eine elementare Rolle. Monica Esteve, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, Patientenkoordinatorin, Überleitungsmanagerin und Prokuristin leitet das Projekt.

Das FmB-Fachteam setzt sich zusammen aus:

  • Atmungstherapeut*innen
  • Fachpflegekräften für Anästhesie- und Intensivmedizin
  • Pflegeexpert*innen für außerklinische Beatmung
  • Fachärzt*innen für Intensivmedizin

Ein Team soll zukünftig für ca. 200 Klient*innen zuständig sein, die Intensivpflege benötigen. Das erste Team wurde im Postleitzahlenbereich 5 gegründet. Inzwischen konnten in vielen weiteren Regionen der DEUTSCHENFACHPFLEGE Teams mit FmB-Expert*innen gebildet werden.

„Mit der Entstehung der Fachteams schreiben wir unseren Mitarbeiter*innen nicht ihre Fachlichkeit ab. Wir wollen Unterstützung bieten, Lösungsansätze besprechen und neuen Input geben.“
Monica Esteve, Projektleitung des FMB Teams

Die Hauptaufgabe des FmB-Teams ist die fachliche Unterstützung der Pflegedienstleitungen und Pflegenden in den Wohngemeinschaften, indem es mit ihnen vor Ort arbeitet und Sicherheit vermittelt. Sollte es fachliche Defizite bei der Versorgung von Klient*innen mit erhöhtem Interventionsbedarf geben, leitet das FmB-Team die Pflegekräfte direkt an. Das Team soll zudem Verbesserungspotenziale bei Weaning, Dekanülierung, Dysphagietraining, Nahrungsaufbau etc. erkennen. Auch ethische Fragegestellungen, z. B. Therapieziele oder -begrenzungen werden mit den Pflegenden vor Ort besprochen. Es werden verbindliche Pflegeziele festgelegt, umgesetzt und dokumentiert. Zudem prüft das FmB-Team, ob die Qualitätsziele, also die Prozess- und Maßnahmen, die in der Standardarbeitsanweisung hinterlegt sind, eingehalten werden. Dies gilt auch für die Anforderungen der Qualitätsprüfungs-Richtlinie häusliche Krankenpflege (QPR-HKP-RL) des Medizinischen Dienstes und der S2k-Leitlinie »Nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz«.

Das FmB-Team führt eine spezielle Krankenbeobachtung durch und unterstützt die Behandlungspflege, um eventuelle Verschlechterungen des Gesundheitszustandes bei den Klient*innen vorzubeugen. Auch sollen damit Krankenhauseinweisungen möglichst vermieden werden, die von den Klient*innen oftmals als physisch und psychisch sehr belastend empfunden werden. Dies dient auch dem Schutz vor Infektionen mit multirestistenten Keimen, da die Klient*innen deutlich anfälliger für Infektionen sind als gesunde Menschen. Zudem berät das FmB-Team im Bereich Trachealkanülenwechsel (Schulungen, Begleitung beim ersten Wechsel, gesichertes Delegationsverfahren, Notfallmanagement) sowie bei der Versorgung von Stoma und PEG. Es prüft auch die Einhaltung der vorgegebenen Hygienerichtlinien.

  • regelmäßige fachpflegerische Visiten
  • 24h-Hotline für Pflegefachkräfte bei Fragen & Unsicherheiten
  • Intensive Aufarbeitung nach Zwischenfällen und Fehlern
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement
  • monatliche Teammeetings, um Weaning-Potenziale zu besprechen
  • enge Vernetzung mit kooperierenden Kliniken, Fach- und Hausärzt*innen, Therapeut*innen, Palliativteams und Versorger*innen

Besonders wichtig: Eine positive Fehlerkultur

Das FmB-Team fördert eine positive Fehlerkultur, indem es zur Selbstreflexion angeregt und ein Bewusstsein für Konsequenzen des eigenen Handelns schafft, insbesondere in Stresssituationen, und es bietet Schulungen an, sofern bei den Mitarbeiter*innen Fortbildungsbedarf besteht. Bei Zweifeln, Unsicherheiten oder Fragen zu fachlichen Thematiken können sich die Pflegekräfte rund um die Uhr vertrauensvoll an das zuständige Fachteam wenden. Dies gilt auch im Umgang mit Fehlern oder beinahe eingetretenen »unerwünschten Zwischenfällen«. Deren Aufarbeitung mit allen Beteiligten wird dokumentiert und die Ergebnisse fließen, sofern sinnvoll, in das Qualitätsmanagement ein. Dies sind die Ansätze des »London-Protokolls«, die auch in Deutschland Einzug gehalten haben. Auch das Aktionsbündnis für Patientensicherheit (APS) e. V. widmet sich seit 2005 dem wichtigen Thema der Vermeidung von Risiken. Um dies zu unterstützen, wurde die Deutsche Fachpflege Gruppe Fördermitglied des Aktionsbündnisses.

Verstärkung gesucht!

Um weitere Fachteams für einzelne Regionen auf- und auszubauen, benötigen wir Ihre Unterstützung. Wenn Sie die Leitung für ein solches Team in Vollzeit übernehmen möchten oder Teil des Teams werden wollen, wenden Sie sich gerne direkt an Ihre Regionsleitung.
Voraussetzung dafür ist, dass Sie eine Atmungstherapeut*in, Fachpflegekraft für Anästhesie- und Intensivmedizin oder Pflegeexpert*in für außerklinische Beatmung mit langjähriger Erfahrung sind.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie uns über das Formular oder rufen Sie uns unter 0800 306 550 05 an und wir helfen Ihnen direkt weiter!

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